Saubere Daten, damit Produkte gefunden werden
Ein eigenes Migrationsskript verschmilzt die Einzelprodukte eines Modells zu einem Produkt mit Varianten, ordnet die Bilder den Varianten zu, übersetzt Material- und Farbbezeichnungen über ein hinterlegtes Wörterbuch und legt Weiterleitungen für die alten Produkt-URLs an. Jeder Migrationslauf prüft Datenqualität und Plausibilität, behebt lösbare Fehler direkt und warnt das Team vor Konflikten, die es von Hand klären muss. Archivierung und Übersetzungen bereitet das Skript ebenso automatisiert vor, um menschliche Fehlerquellen zu minimieren.
Migriert hat das Team von UNÜTZER selbst, Kollektion für Kollektion, über den Matrixify-Workflow, den es aus dem Tagesgeschäft ohnehin kennt. Dazu gehören eine eigene Webapp für Migrationsskripte und Prüfungen, eine Schulung mit schriftlicher Dokumentation und eine mehrwöchige Hypercare-Phase rund um Launch und Produktmigration.
Über jede Kollektion laufen automatisierte Tests, vor dem Import und danach: Pflichtfelder, Schreibweisen, Zuordnung der Bilder zu den Varianten, Dubletten, Bestand ohne Gegenstück. Damit kam ans Licht, was sich über Jahre an Altlasten angesammelt hatte, und wurde mit dem Relaunch bereinigt. Davon profitiert der neue Shop an vielen Stellen: Filter, Suche, Empfehlungen und die Frage, ob ein Schuh überhaupt gefunden wird.
Der Umzug lief im laufenden Betrieb, Kollektion für Kollektion über Wochen. Altes und neues Datenmodell standen dabei nebeneinander im selben Shop: Bestellungen, Bestand und Kasse liefen ohne Pause weiter, während eine Gruppe nach der anderen auf Varianten umzog.